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Bericht zum Multisektionstreffen in Südpolen vom 13. – 20. August 2016

Samstag: Szczawnica

Ab Flughafen Krakau erfolgte die Weiterreise der insgesamt 38 Teilnehmer aus Galway, Nord Isère, La Rochelle, Darmstadt und Bonn sowie der einladenden Sektion  Bielsko-Biala gemeinsam per Bus zu unseren Bestimmungsort Szczawnica, einem Kurort mit langer Tradition.

Szczawnica

Mit einem sehr herzlichen Empfang und einem gemeinsamen Abendessen im Hotel klang dieser erste Tag bei unseren Freunden von Bielsko-Biala aus.

Sonntag: Palenzia

Nach ausgiebigem Frühstück machten sich einige auf den Weg den Hausberg  „Palencia“ per Pedes zu ersteigen, während andere den Lift bevorzugten.

Für den schweißtreibenden Aufstieg wurden wir mit einem tollen Blick in das im Tal liegende Szczawnica belohnt. Es blieb allemal genügend Zeit für einen Plausch bei kalten Getränken, bevor es wieder  abwärts ging.

Ausblick

Diese Liftfahrt sollte nur der Auftakt sein für weitere Seilbahnfahrten in den nächsten Tagen.

Liftfahrt

Nach einem opulenten Abendessen -natürlich wie jeden Tag mit einer schmackhaften Suppe nach polnischer Art als Vorspeise- wurde in Bildern eine 10-jährige Retrospektive der Multisektionstreffen präsentiert; dabei war natürlich auch das eine oder andere Bonner Gesicht zu sehen. Mit jedem Wodka stieg die Stimmung, so dass der Abend mit einem Potpourri an europäischen Volksliedern zu Ende ging.

Montag: Bochnia

Nach einer 2-stündigen Busreise erreichten wir Bochnia, ca. 35 km östlich von Krakau gelegen. Das Salzbergwerk bot uns einen Einblick in unterirdische Traumlandschaften mit labyrinthartigen Gängen und Sälen. Von unseren Guides erfuhren wir so manches über die Abbautechniken im Laufe der Jahrhunderte und auch über den Stellenwert des Salzes im Mittelalter: ein halbes Kilogramm Gold für ein Kilogramm Salz.

Bochnia

Dienstag: Zakopane

Heute ging die Reise in die Stadt Zakopane, dem südlichsten Teil Polens, das in einem weiten Talbecken der Hohen Tatra nahe der slowakischen Grenze liegt. Die Stadt ist das größte Wintersportzentrum des Landes; hier fanden 2006 die Olympischen Winterspiele statt.

Über Zakopane kann man sagen, dass es eine kleine Großstadt ist. Sie zählt ca. 30 tausend Einwohner, die im Laufe des Jahres von ca. 3 Millionen Touristen aus aller Welt besucht wird. Bei der Besichtigung einiger Skigebiete kamen die Seilbahn- und Skiliftfans voll auf ihre Kosten.

Zakopane Zakopane

Mittwoch: Krakau

Heute machten wir uns auf den Weg nach Krakau, einer der schönsten Städte Europas und mit rund 760.000 Einwohnern die zweitgrößte Stadt des Landes.

Noch im 21. Jahrhundert wird Krakau als heimliche Hauptstadt Polens bezeichnet.

Krakau

Dies zeigt sich auch an der ehemaligen Residenz auf dem Wawelhügel mit dem Schloss und der Kathedrale, wo die meisten der Könige Polens sowie zahlreiche Persönlichkeiten von herausragender historischer Bedeutung begraben sind.

Den Nachmittag verbrachten wir dann auf dem Krakauer Hauptmarkt, mal unterirdisch mal oberirdisch. Zunächst stiegen wir hinab in das größte unterirdische Museum des Landes. Das Museum stellt in einer multimedialen Schau die Geschichte der Stadt vor und präsentiert archäologische Funde aus tausend Jahren Zeitgeschichte.

Anschließend blieb noch genügend Zeit für die Besichtigung der Tuchhallen auf dem Marktplatz und der Marienkirche mit dem berühmten Veit-Stoß-Altar, einem Meisterwerk des späten Mittelalters. Mit ihren schlanken in den Himmel ragenden Türmen ist die Marienkirche eines der Wahrzeichen von Krakau.

pünktlich um 17:00 Uhr rufte der Turmbläser der Marienkirche die Schäfchen der Eurojumelages aus nah und fern zusammen um gemeinsam von hier die Heimreise nach Szczawnica anzutreten.

Marienkirche Marienkirche Marienkirche

Donnerstag: Homole ravine/Dunajec River Gorge

Nur einige Kilometer von Szczawnica entfernt besuchten wir ein einzigartiges mit Felsformationen durchsetztes Biotop, das ein Anziehungspunkt für Touristen von nah und fern ist. Pfadige Wege verlaufen durch beeindruckende Schluchten, die selbst mit festem Schuhwerk eine Herausforderung darstellen. Dank gegenseitiger Hilfe, Beobachtung und Unterstützung von “Navigation-Apps“ schafften wir alle den steinigen und glitschigen Weg nach oben und später wieder nach unten.

Am Nachmittag war dann ein weiteres Naturerlebnis angesagt: eine Floßfahrt auf der Dunajec. Auf einer 18 km langen Floßfahrt entlang der polnisch-slowakischen Grenze konnten wir ein wahres Naturparadies genießen.

Am Abend gab es im historischen Kurhaus von Szczawnica noch ein weiteres Highlight: ein Barbeque, untermalt von einem Highländer Musikensemble in traditioneller Tracht mit vielen Liedern, Tänzen und Spielen bei toller Stimmung.

Biotop Floßfahrt auf der Dunajec Floßfahrt auf der Dunajec

Freitag: Czorsztynski Lagoon

Bei herrlichem Sonnenschein sind wir mit einem Ausflugsschiff auf dem Czorsztynski See gefahren, der von der Burg in Niedzica und der Festung Czorsztyn eingerahmt ist.

Czorsztynski See Czorsztynski See
Vor diesem tollen Panorama ließ sich die Bonner bzw. deutsche Delegation doch gerne vom französischen Hoffotografen „Jean-Francois“ fotografieren

Gruppenfoto

Krönender Abschluss einer wunderschönen Reise nach Südpolen mit vielen Superlativen war das Gala Dinner im Dworek Gocinny Center. Hier nutzten wir die Gelegenheit uns bei unseren Freunden aus Bielsko-Biala  für das tolle rundum sorglos Programm zu bedanken.

Der Abend klang aus bei Tanz und Musik mit einem Reigen von nationalen und internationalen Schlagern, sogar Herr Bohlen war in Polen.

Ausklang

Samstag: Rückreise

Mit vielen interessanten Eindrücken und guten Gesprächen endete das diesjährige Multisektionstreffen in Südpolen.

Last but not least möchte ich unserem Vorstandsmitglied Helmut Methner, der selbst nicht mitgereist war, ganz herzlich danken für die gute Vorbereitung der Reise für die Bonner Jumeleure.

Ich freue mich alle gesund und munter, spätestens beim nächsten Multisektionstreffen in Biarritz 2017 wieder zu sehen. Bis dahin

à bientôt à Biarritz
Ihr Peter Backes

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