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Multisektionstreffen Hendaye 2017

Vom 24. September bis zum 1. Oktober 2017 trafen wir uns auf Einladung der Sektion Nord-Isère mit unseren Freunden aus Bourgoin-Jallieu, Galway und Bielsko-Bialla im äußersten Südwesten Frankreichs. Der baskische Küstenort liegt in unmittelbarer Nähe zur spanischen Grenze und eignet sich hervorragend als Ausgangspunkt zur Erkundung des Baskenlandes.

Im Folgenden berichten einige Mitglieder der Sektion Bonn über unsere Ausflüge.

Am Montag den 25.09.2017 erwartete uns in aller Frühe (8:30 Uhr ) in einem extra für uns bereitgestelltem Reisebus die nette dreisprachige Reiseleiterin Natascha, die uns in Englisch, Deutsch und Französisch kurz erzählte was uns am ersten Tag erwarten würde.

Und schon ca. eine halbe Stunde später kamen wir am Fuße des „Col de Saint Ignace“ an, wo die Entscheidung anstand, wer den Fußweg zum Gipfel wagen wollte und wer den „Train de La Rhune (kleine Zahnradbahn)“ nehmen wollte.

Eine unerschrockene Gruppe von ca. 20 Personen brach dann im strömenden Regen zu der ca. 2 stündigen Wanderung Richtung Gipfel auf, die anderen nahmen die Bahn. Um 12:00 waren dann alle glücklich, die Fußgängertruppe allerdings total durchnässt, zum gemeinsamen „Pique-nique“ im Gipfel Restaurant verabredet.

Nach dem gemeinsamen Mittagessen fuhren wir dann mit der Zahnradbahn hinunter zum Parkplatz, wo der Bus schon auf uns wartete, um uns nach „Ainhoa“ einem typischen baskischen Ort (ca. 666 Einwohner) zu bringen, wo wir einen halbstündigen Rundgang durch Stadt machten.

Am Nachmittag waren wir dann zu einer Führung durch das „Atelier du Piment“ in Espelette angemeldet, wo wir dann alles über die „Piment“ (roter Pfeffer) Herstellung erfahren durften. Anschließend Verkostung und Verkauf der „wunderbaren“ Piment-Produkte.

Später schloss sich ein Rundgang im Städtchen Espellette ( ca. 2100 Einwohner) an.

Der erste Tag war dann ziemlich lang (Rückkehr nach Hendaye erst gegen 19:30) aber auch aufregend und interessant und immer sehr kompetent und abwechslungsreich durch unsere Reiseleiterin geführt.

Autorinnen: Anja Schulte und Dagmar Zellmer


Am 2.Tag hatten wir die Möglichkeit, uns die kleine Familienwerkstatt von Herrn Gonzales in Anglet anzuschauen. Dort werden die Schläger „Chisteras“ und Bälle „Pelotas“ für den baskischen Nationalsport Pelota in kunstfertiger Handarbeit hergestellt. Pelota ist das schnellste Ballspiel der Welt mit Ballgeschwindigkeiten von bis zu 300 km/h, welches die Spanier vor 400 Jahren von den Azteken in Mexiko nach Spanien brachten. Die Herstellung geschieht in drei Stufen von der Entwicklung des Skeletts über die Flechtarbeiten bis zu den abschließenden Lederarbeiten.

Herr Gonzales hat im Laufe der Zeit spezielles Handwerkszeug und eine spezielle Werkbank entwickelt mit deren Hilfe er die Chisteras reparieren und auch neu bauen kann. Da er im französischen Baskenland der Letzte seiner Zunft ist, möchte er den Betrieb gerne an seinen Sohn übergeben.

Nach der Werkstatt stand Frischluft in Form eines Strandspazierganges in Biarritz und anschließend unser Mittagessen in der benachbarten Azureva in Anglet auf dem Programm.

Die Geschicklichkeit unseres Busfahrers erlaubte uns dann noch einen kurzen Stopp mit Ausblick beim Phare de Biarritz:


Am Nachmittag hatten wir dann die Möglichkeit, uns in Bayonne über die Herstellung von Schinken zu informieren und anschließend die schönen Fachwerkhäuser, Gassen und Spezialitätengeschäfte der Altstadt zu erkunden.

Autorin: Martina Wolf


Am Mittwoch, dem 27. September 2017 sah das Programm vier Erlebnispunkte vor: Fischereihafen Pasajes mit Besuch einer Walbootwerkstatt, Stadtbesichtigung von San Sebastian, Essen in einer Cidrerie und Fahrt durch Hondarribia.

Hinfahrt nach Pasajes: Auf der Fahrt nach Pasajes erhielten wir wieder viele Informationen von unserer wunderbaren Reiseleiterin Nathalie Wostrikoff, welche in Französisch, Englisch und Deutsch viele Informationen über das Baskenland und die Beziehungen zwischen Basken, Franzosen und Spaniern gab.

Bei der Vorbeifahrt am Bahnhof von Hendaye erfuhren wir, dass es keine durchgehenden Zugverbindungen zwischen Frankreich und Spanien gibt, da beide Länder unterschiedliche Spurbreiten haben. Frankreich hat wie die meisten europäischen Länder die Spurbreite von England übernommen, Spanien hingegen hat sich für das breitere russische Gleis entschieden. Deshalb muss man auf jeden Fall in den Grenzbahnhöfen umsteigen.

Dann kamen wir in Pasajes an, einem malerischen Fischereihafen. Geplant war der Besuch einer Werft, welche ein Boot für den Walfischfang aus früheren Zeiten baut. Wir waren zu früh da und so wanderten wir ein wenig an der Küste entlang und genossen die schöne Sicht auf die Landschaft und das Meer.

Pünktlich 10:00 Uhr ging es dann los. Ein gestandener Walfischfänger begrüßte uns am Eingang und eine charmante Führerin erzählte uns viel über den Walfang, den Bootsbau, die Entdeckung eines Wracks eines baskischen Walfangbootes vor der kanadischen Küste und dem Plan, dieses exakt nachzubauen.

In der Mitte des 16. Jahrhunderts war das Baskenland eine bedeutende Seemacht. Der Fischfang war eine wichtige Erwerbsquelle, insbesondere der Fang von Walen. Als die Wale wegen der intensiven Bejagung in ihrem Bestand nur noch gering waren, mussten die Basken bis vor die Küsten Kanadas auf Walfang gehen. Jedes Jahr gingen deshalb ungefähr 15 große Walfangboote auf Fahrt nach Neufundland. Besonders das Fett der Wale war begehrt und wurde vorwiegend für Beleuchtungszwecke genutzt. Das Ganze war so gewinnbringend, dass man Seeleuten vorschlug in Neufundland zu überwintern, damit die Boote mehr Fracht nach Europa zurückbringen konnten.

Im Jahr 1565 wurde eines dieser Transportboote von hohen Wellen auf die Felsen am Ende einer Bucht geschleudert und ging mit der wertvollen Ladung (heutiger Wert in etwa 7 Millionen Euro) unter.

1978 entdeckte man das Wrack dieser Galeone. In 30-jähriger Forschungsarbeit wurde die Geschichte des Bootsbaus und des Walfangs rekonstruiert. Das führte zu dem Entschluss dieses Boot originalgetreu nachzubauen. Seit 2013 wird dies nun vorangetrieben. 14 mit alten Handwerkstechniken vertraute Schreiner und viele Freiwillige bauen in traditioneller Weise dieses Schiff und man rechnet mit ungefähr sechs Jahren Bauzeit.

Die Fischer tranken wegen der gefürchteten Mangelkrankheit Skorbut jeden Tag drei Liter Apfelwein. Nach erfolgreichem Walfang erhielten die Walfänger einen so guten Lohn, dass sie alle Gefahren der Seefahrt und des Walfangs auf sich nahmen.

Als zweiter Tagesordnungspunkt war der Besuch von San Sebastian, auf Baskisch Donostia, vorgesehen. Wir erlebten eine gegen Ende des 19. Jahrhunderts von reichen Bürger errichtete Stadt von imponierender Schönheit. Sehr beeindruckend war der Marktplatz. Das Rathaus war umgeben von drei gewaltigen Häuserblocks. Überraschend war die auffällige Beschriftung der Fenster mit Nummern. Wir erfuhren, dass Grund und Boden teuer waren und so baute man Wohnungen in Zimmerbreite, von denen dann nur das Wohnzimmer zum Marktplatz ging, die anderen Räume waren in Reihe nach hinten angebaut. Nach vorn gab es Balkone. Die Stadtverwaltung vermietete jeweils einen halben Balkon an Besucher von Stierkampffesten und ähnliche Feierlichkeiten. Die Miete kassierte die Stadt und die Besitzer selbst mussten sich mit einem halben Balkon begnügen.

Nach dem Besuch von Donostia (San Sebastian) ging es zum Essen in eine Cidrerie. Der baskische Cidre hat wenig gemeinsam mit dem französischen Cidre; er schmeckt recht säuerlich. Ungewöhnlich ist die Zapfmethode. An einem riesigen Fass wird ein kleiner Hahn geöffnet und man hält sein Glas so, dass der Cidrestrahl ins Glas trifft.

Zum Cidre wurden Würstchen und Käsegebäck gereicht. Danach ging es zum Essen und es gab Omelett mit Fisch, Salat und sehr gutes Rindfleisch (T-Bone). Danach gab es Käse mit Quittenmus und Wallnüssen, Kaffee und danach noch wahlweise Apfelschnaps oder Schlehenschnaps mit Anis. Der Wirt, seine Frau und die Tochter waren sehr freundliche liebenswürdige Menschen, die uns mit großer Freude herzlich bewirteten.

Die Rückfahrt ging über die baskische Hafenstadt Hondarribia, welche lange den spanischen Namen Fuenterrabía tragen musste; Hondarribia liegt gegenüber Hendaye. Dann fuhren wir zurück zu unserer Ferienanlage. Es war ein wunderschöner Tag.

Autor: Frank Henker


„Sind dann mal weg“

Am Donnerstag war Freizeit angesagt und 3 Mädels unserer Gruppe machten sich mit dem Auto auf den Weg in Richtung Ostabat, einen kleinem Ort in denBergen, wo sich 3 Hauptwege des Jakobsweges in Frankreich treffen . Den Tipp hatten wir von unser baskischen Reiseleiterin Natascha, und wir starteten am Vormittag zur 1. Etappe in Richtung St.Jean Pied de Port ,wo auch der Startpunkt für Harpe Kerkeling war.

Nach ca. 4 km auf einem sehr abwechslungsreichen Abschnitt, auf dem wir einige Pilger und auch Hunde und Pferde trafen, ging es wieder 4 km zurück zum Auto.Einige km des Weges nutzten wir das Auto, welches wir an einem Rastplatz des Jakobsweges in Richtung St.Pied de Port abstellten.

Unter alten Bäumen stärkten wir uns mit vielen Pilgern, um dann weiter zu Fuß unser Tagesziel zu erreichen.Im Ort waren am Nachmittag mit uns auch viele asiatische Pilger eingetroffen, die sich im Pilgerbüro den Pilgerstempel abholten und nach Quartieren suchten.

Einige Betten waren noch frei und wir staunten über das vielfältige Übernachtungsangebot in dieser wunderschönen, mittelalterlichen, historischen Stadt, die wir gemeinsam mit vielen Touristen immer auf dem Jakobsweg eroberten. Wir umrundeten dann noch die Zitadelle und traten den Rückweg zum Auto an.

Der Weg führte uns wieder am Pilgerbüro vorbei, wo der Andrang jetzt nachgelassen hatte. Einige deutsche Pilger wollten ihren Stempel nur bei deutsch- oder englischsprachigen , ehrenamtlichen Mitarbeitern abholen. Im Pilgerraumbüro arbeiten Menschen, die viele Sprachen beherrschen.
Bei einer sehr netten spanisch und italienisch sprechenden Seniorin erhielten wir dann unsern Pilgerausweis und Stempel und viel Informationsmaterial für die nächsten 720 km bis Santiago de Compostela , von denen wir mit Hin- und Rückweg 16 km zu Fuß auf dem berühmten Weg pilgerten.

Wir haben uns unter den vielen Pilgern sehr wohl gefühlt und Mut gefasst in den nächsten Jahren noch einige Km auf dem Pilgerweg „CARNET DE PELERIN DE SAINT- JACQUES“ natürlich nur zu Fuß, in unseren „Credencial del Peregrino“ (Pilgerpass“) mit Stempel (noch Platz für 71 ) bestätigen zu lassen.

Vor dem Abendessen war noch Zeit für ein Bad im Ozean und am Abend hatten Marita, Noole aus Tallinn(Estland) und Doris viel zu erzählen von unseren ersten Pilgererlebnissen auf dem Jakobsweg, die nicht die letzten gewesen sein werden und für uns ein bleibendes Erlebnis in dieser wundervollen Jumelagewoche waren.

Autorin: Doris Barthel


Der vorletzte Tag unserer Reise ist angebrochen. Das Programm weist auf einen Tag der inneren Einkehr hin. Die Jakobsmuschel weist uns den Weg, auf ein Teilstück des Pilgerweges nach Santiago de Compostela, den sogenannten Jakobsweg. Wir beginnen nach einer Fahrt durch das Vallée de la Nive in SAINT-JEAN-PIED-DE-PORTE.

In dieser kleinen ville fortifiée findet man überall die Hinweise auf den Jakobsweg. Viele kleine Boutiquen verführen zum Kauf der Produkte aus den Pays Basques. Nach kurzer Verweildauer und Durchgang durch den Ort geht unsere Fahrt weiter.

Zu einer Besichtigung der Cooperative LES BERGERS DE ST- MICHEL, des in der Region berühmten Schafskäses. Zur Herstellung von 200 000 kg Käse werden 1 Million Liter Milch gebraucht. In dem nahe gelegenen Dorf Les Bergers de Saint Michel , im Restaurant ARRADOY , gab es das Déjeuner u. a. die mit Fisch gefüllten, roten Piments, die man in der Gegend häufig getrocknet aufgereiht als Dekoration sehen konnte.

Unsere Weiterfahrt brachte uns zu der Ferme ARNABAR. In einer Art professionellem Hofladengeschäft (Boutique) zeigte man uns einen Film über die Aufzucht, Fütterung spätere Verarbeitung von Gänsen, insbesondere der Herstellung des foies gras (Gänsestopfleber), des confits de canard , des plats cuisinés.

Einen Zwischenstopp legten wir in der Kirche Itxassou ein, deren besonderes Merkmal die dreistöckigen Rundumemporen aus Holz waren. Im angrenzenden kleinen Park befand sich ein Gedenkstein für die Opfer von Guernica, der baskischen Stadt in Spanien. 8.000 Einwohner; wurde 1937 im Bürgerkrieg durch deutsches Flugzeugbombardement aufs schwerste zerstört; Pablo Picassos G.-Gemälde machte dieses inhumane Ereignis weltberühmt. Die Rückfahrt führte durch das Weingebiet Irouleguy.

Für den heutigen Abend war die obligatorische SOIREE AMICALE vorgesehen. Herzliches Dankeschön und lieber Austausch von Geschenken der 3 Nationen an das Team de France, besonders an Danielle THERRY. Es war natürlich verbunden mit einem DINER DE GALA , in Form einer Paella als Hauptspeise.

Autorin: Erika Mechtel


COMBO-LES-BAINS, Samstag 30.September 2017

Heute starteten wir bei relativ hoher Luftfeuchtigkeit zu dem alten Baskendorf Combo-les-Bains.
Bekannter wurde der Badeort nachdem der Schriftsteller Edmond Rostand (1868 -1918) sich dort niedergelassen hatte.

Nach großzügiger kostenloser Übertragung des Grundstücks ließ Rostand im Stil des Baskenlandes auf einem Felsvorsprung eine riesige Villa erbauen; der dazugehörige Garten wurde im französischen Stil angelegt.

Es entstand auch ein Gartenpavillon mit Pergola ähnlich dem des Schlosses Schönbrunn in Wien. Nun konnte er sich durch sein Heim und seine langen Spaziergänge für seine Dichtkunst inspirieren lassen.

Im Innern dominieren helle und warme Farbtöne. Die Räume sind mit Holz-veräfelungen verkleidet und besitzen dekorative Gemälde. Ausgestellt sind auch Dokumente über das Schaffen des Dichters sowie der Brüder Edmond und Jean, die Mitglieder der Académie Française waren.

Nach mehreren Besitzerwechseln innerhalb der Familie ging die Villa in die Hände der Stadt Combe-les-Bains über. Diese wandelte sie in ein Museum um, dass nun öffentlich zugänglich ist.

SAINT-JEAN-DE-LUZ

Saint-Jean-de-Luz ist seit 1843 ein elegantes Seebad. Es liegt an der Mündung der Nivelle, hat einen Hafen, ein Zentrum mit Fußgängerzone und ist die größte baskische Stadt in Frankreich.

Saint-Jean-de-Luz war die Stadt wohlhabender Reeder, aber auch „verdienstvoller“ Freibeuter, die fast genauso berühmt waren, wie ihre Kollegen aus Saint-Malo.

So wuchsen in den 1850er Jahren neben den baskischen Häuschen mit bunter Holzverkleidung, den herrschaftliche Villen der Reeder und den Palais aus dem 17. Jh. überall Villen im Bäderstil aus dem Boden. Von dieser gelungenen Stilmischung geht heute eine angenehme Atmosphäre aus, die man überall spürt, ob am Strand oder bei einem Spaziergang an dem kleinen Hafen.

Mit Saint-Jean-de-Luz ist ein bedeutendes historisches Ereignis verbunden, nämlich die Hochzeit des Sonnenkönigs Ludwig XIV mit Maria Teresia von Spanien. Vorbereitet wurde dieses staatstragende Ereignis auf der Fasaneninsel in der Nähe von Hendaye.

Am 9. Juni 1660 fanden die Trauungs-feierlichkeiten statt. Die Residenzen, die zu dieser Zeit bewohnt wurden und die Traukirche St.-Jean-Bastist bilden heute attraktive Besichtigungsziele: Maison Louis XIV. und Maison de l´Infante.

Hinter der mit starken Dämmen und Wellenbrechern geschützten Bucht befindet sich der Fischereihafen.

Da die Zeiten des Walfangs vorbei sind, fahren heute die Fischer zum Sardinen-, Thunfisch- und Sardellenfang aufs Meer.

Dem Fischereihafen gegenüber liegt am linken Ufer der Nivelle der Hafen von Ciboure. Er bildet mit diesem eine wirtschaftliche Einheit. Ein beliebtes Ausflugsziel ist der Leuchtturm (Rue du Phare) und die Signalmasten (Rue du Sémaphore). Von dort aus hat man einen herrlichen Blick, der sich im Südwesten über die baskische Küste vom Cap du Figuier (Cabo Higuer) in Spanien bis nach Biarritz erstreckt. An den Klippen, deren Felsen steil ins Meer abfallen bricht sich die Brandung. Dieses Naturschauspiel ist vor allem an stürmischen Tagen beeindruckend.

Einen schönen Abschluss fand dieser Tag mit der Besichtigung der Weinkellerei AgiaTegia, die ihren Wein in 300 Liter Behältnissen in 7 Meter Meerestiefe lagern. Bei täglich zweimaliger Ebbe und Flut werden diese jeweils nach oben und wieder nach unten transportiert, was dem
Champagnerverfahren sehr nahe kommt.

Auch wenn dieses Verfahren vom französischen Patentamt zum Brevet (Patent) erteilt wurde, so hatte ich den Eindruck, dass der Wein nicht unbedingt den Geschmack aller Eurojumeleure getroffen hatte….

Den kleinen Neutralisierungshäppchen sei Dank, konnten wir dann doch noch ein ganz passables und fröhliches Gruppenfoto schießen.

Autor: Peter Backes

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